AKTIVerLEBEN Riesa - Praxis für Ergotherapie Elisa Preiß

Herzlich willkommen auf der Homepage Ihrer Praxis für Ergotherapie und Prävention in Riesa. Wir behandeln Sie in unseren  Praxisräumen und nach Absprache gerne auch im Hausbesuch!

Auf den folgenden Seiten finden Sie neben allen aktuellen Terminen einen Einblick in unsere therapeutischen und präventiven Angebote und auch das Praxisteam stellt sich vor.

 

Kontaktieren Sie uns persönlich, telefonisch oder per E-mail.


Praxis für Ergotherapie Elisa Preiß

Lange Straße 25

01587 Riesa - Weida

Ergotherapeutin Elisa Preiß mit Therapiehund Moritz in der ergotherapeutischen Praxis in Riesa

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr AKTIVerLEBEN - Ergotherapie - Team

in Riesa Weida

Was ist Ergotherapie?

Die Ergotherapie ist eine Therapieform, die medizinische, sozio-kulturelle und handlungsorientierte Aspekte berücksichtigt. Ergotherapie kommt bei Menschen jeden Alters, die durch Krankheit, Behinderung, Entwicklungsverzögerung oder einen Unfall in ihrer Handlungsfähigkeit oder ihren physischen und psychischen Funktionen eingeschränkt sind, zum Einsatz. Das zentrale Ziel unserer ergotherapeutischen Behandlungen ist die (Wieder-) Herstellung oder Förderung der Selbständigkeit des Patienten im Alltag, seine Teilhabe an der Gesellschaft und am kulturellen Leben durch gezielte lebenspraktische Übungen, therapeutisch erprobte Konzepte und spielerische, handwerkliche und gestalterische Techniken. In Deutschland entwickelte sich der Beruf Ergotherapeut aus der Zusammenlegung von Beschäftigungstherapie und Arbeitstherapie. Ergotherapie gehört zu den medizinischen Heilberufen. Ergotherapeutische Behandlungen sind patientenorientiert und setzen genau im Alltag an. Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen genießen eine 3jährige sehr breitgefächerte Ausbildung mit einem großen praktischen Anteil. Nach der Ausbildung liegt es an jenem selbst in welche Richtung man sich spezialisiert und sein Wissen durch fachspezifische Weiterbildung erweitert. Einsatzgebiete für die Ergotherapie können sein: Pädiatrie, Psychiatrie, Orthopädie, Neurologie, Chirurgie, Rheumatologie, Geriatrie, u.a.

 

Wie bekomme ich Ergotherapie bzw. eine ergotherapeutische Verordnung?

Sie möchten gern eine ergotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen? Dann wenden Sie sich an den Arzt Ihres Vertrauens. Er wird am besten einschätzen können, ob Ergotherapie das passende Heilmittel für Sie ist. Je nach Beschwerdebild stellen Allgemeinärzte, Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin, Orthopäden, Rheumatologen, Chirurgen, u.a. Heilmittelverordnungen für Ergotherapie aus. Sprechen Sie deshalb Ihren behandelnden Haus- oder Facharzt (z.B. Neurologen, Orthopäden oder Kinderarzt) an, ob für Sie eine ergotherapeutische Behandlung in Frage kommt.

Wir bieten Einzel- oder Gruppenbehandlungen an. Bei immobilen Patienten bieten wir auch Hausbesuche an und sind außerdem in Kindergärten, Schulen und Pflegeheimen tätig.

 

Es ist zudem möglich auf Selbstzahlerbasis an der Ergotherapie sowohl in Einzel- als auch in Gruppentherapien teilzunehmen. Die Kosten richten sich nach der Diagnose und Umfang der Gesamttherapiezeit.

 

Besonderheiten für Privatversicherte:

Die Privatrezepte sehen oft anders aus als die Rezepte/ärztlichen Verordnungen bei kassenversicherten Patienten. Anders als bei Kassenrezepten gibt es bei Privatversicherten keine Fristen, bis wann die Therapie nach Ausstellung des Rezeptes begonnen werden muss. Wir faktorieren bei Privatversicherten den 1, 4 - 2, 3fachen Satz der VdaK-Preise und orientieren uns dabei an die Gebührenverordnung für Therapeuten (GebüTh). Die Höhe der Faktorierung ergibt sich aus der Qualifikation des Therapeuten (z.B. Behandlung durch Inhaberin ist höher faktoriert als Behandlung durch Mitarbeiter) sowie aus dem Servicegrad (Terminflexibilität, Nachmittagstermine, Samstagstermine).

Eine Liste von Ärzten in Riesa finden sie hier.

Was kostet Ergotherapie?

Heilmittelverordnungen für Ergotherapie werden i.d.R. für Kinder vollständig von den Krankenkassen finanziert. Ab dem 18. Lebensjahr wird die Heilmittelverordnung i.d.R. zum Großteil von den Krankenkassen übernommen. Für Patienten ab 18 Jahren entstehen durch eine einmalige Zuzahlung je Heilmittelverordnung Kosten. Diese richten sich nach dem ausgestellten Behandlungsverfahren.

Wie oft hat man Ergotherapie?

Ergotherapie findet je nach Indikationsschlüssel und Diagnose 1- 3x wöchentlich statt. Die Frequenz legt der zuständige Arzt in Absprache mit den Angehörigen, Pflegepersonal und Therapeuten fest.

Wie oft kann Ergotherapie verordnet bzw. verschrieben werden?

Ergotherapie kann unterschiedlich oft, je nach Behandlungsverfahren, verordnet werden. Psychisch- funktionelle und sensomotorische Behandlungsverfahren umfassen im Regelbehandlungszeitraum maximal 60 Therapieeinheiten. Motorisch- funktionelle Behandlungen hingegen werden in der Regel maximal 40mal verordnet.

Wo befindet sich unsere Praxis bzw. unser Standort?

Ergotherapie Praxis Standort Riesa Weida Lange Straße 25 01587 Demenz ADHS Schlaganfall LRS

Unsere Praxis für Ergotherapie finden Sie in Riesa- Weida, Lange Straße 25, 01587. Der Eingang zur Praxis befindet sich im Innenhof. Über den Treppenaufgang gelangen Sie in das 1.OG zu unseren Praxisräumen.


Gibt es Parkmöglichkeiten vor Ort?

Ja. Es stehen Ihnen ausreichend kostenfreie Parkplätze im Innenhof direkt vor unsere Praxis zur Verfügung.

Ist Ergotherapie auch im Hausbesuch möglich?

Ja natürlich. Viele Patienten und Einrichtungen proftieren von dieser Möglichkeit. Sprechen Sie dazu mit Ihrem behandelnten Arzt, er kann Hausbesuche verordnen.

In welchen Bereichen wird Ergotherapie eingesetzt?

Ergotherapie in der Pädiatrie

Kind, Ergotherapie, Riesa, ADHS, Elternarbeit, Therapie, Konzentrationstraining, Hirnleistungstraining, Ergotherapie bei Kindern

Indikationen

  • Körperkontaktstörungen
  • Lernstörungen bei Schulkindern
  • Defizite im Bereich der Graphomotorik
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefizite
  • Hyperaktivität
  • Lese-Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie
  • Sozioemotionale Auffälligkeiten
  • Frühkindliche Entwicklungsverzögerungen in den Bereichen Wahrnehmung & Motorik
  • ADHS

Behandlungsspektren

  • Ergotherapeutisches Assessments & Testverfahren
  • Motorik- & Wahrnehmungstraining (Kineticsand, Motoriksteine, Trampolin, u.a.)
  • Sozioemotionales Training: Rollenspiele (Living Puppet “Pelle”)
  • Behandlungskonzepte können sein: Marburger Konzentrationstraining, IntraActPlus nach Jansen & Streit
  • Elternarbeit als elementarer Bestandteil der gesamten Behandlung

Verhaltenstraining in der Kinderheilkunde

In der Praxis werden verschiedene Trainingsprogramme zur Verbesserung des Verhaltens angeboten. Eines der Trainingsprogramme beruht auf der Grundlage des IntraActPlus- Konzeptes nach Dr. F. Jansen und U. Streit. Anhand des Trainingsprogrammes ist es möglich gezielte Probleme zu analysieren und alltagsnah zu behandeln. Sie werden Sicherheit im Umgang mit Ihrem Kind erlangen. Mithilfe der zugehörigen videogestützten Therapie werden unbewusste, sehr relevante Verhaltensmuster sichtbar. Durch das Training haben Sie die Möglichkeit diese Verhaltensmuster umzulernen, am Kind anzuwenden und anschließend gemeinsam mit dem Kind schwierige Situationen zu meistern.

 

Das große Ziel jeden Trainings sind selbstbewusste Kinder mit einem gesunden Selbstwert und entspannte Eltern.

Themen können sein:

  • Probleme bei den Hausaufgaben
  • Familiäre Probleme, z.B. Machtkämpfe unter den Geschwistern
  • Einhalten von Absprachen und Regeln
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Affektives Verhalten
  • mangelndes Selbstwert, Selbstbewusstsein
    und Selbstvertrauen
  • Niedrige Frustrationstoleranz
  • Mangelnde Sozialkompetenz

Muss ich als Elternteil an der Therapie teilnehmen?

Jain! Pauschal kann man hierfür keine Antwort finden. Ob die Eltern während der Therapiezeit anwesend sein sollten oder nicht, ist abhängig von der Diagnose und dem emotionalen Zustand des Kindes. Bei verhaltensbedingten Störungen ist es stets sinnvoll die Eltern heranzuziehen, da in diesem Fall zum Erreichen der gesetzten Therapieziele vor allem Übungen im Familienalltag umgesetzt werden sollten. Kommt ein Kind mit der Diagnose LRS zum reinen Schreib- und Lesetraining in die Praxis, ist die Anwesenheit der Eltern nicht zwingend notwendig. In unserer Praxis werden zur Sicherung der Qualität und zur Überprüfung der Therapieziele i.d.R. mindestens 2 Therapieeinheiten je Heilmittelverordnung mit den Eltern gemeinsam durchgeführt.

Ergotherapie in der Psychiatrie

Indikationen

  • Zwangs- und Angstneurosen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises
  • Affektive Störungen (Bipolare Störungen, Depressionen, Manien)
  • Schlafstörungen

Behandlungsspektren

  • Ausdruckszentrierte & kompetenzzentrierte Therapie
  • Gestaltungstherapie
  • Belastungstraining/
  • Berufsspezifisches Training
  • Handwerk (Ton, Peddigrohr, Speckstein, Holz, u.a.)
  • Kognitives Training

Ergotherapie in der Geriatrie/ Altersheilkunde

Ergotherapie Riesa Weida Geriatrie Altersheilkunde Demenz Schlaganfall Parkinson Hirnleistungstraining

Indikationen

  • Demenzielle Erkrankungen (z.B. Alzheimer Erkrankung)
  • Degenerative und rheumatische Erkrankungen
  • Altersdepressionen
  • Knochenbrüche, Operationen
  • Mobilitätsverlust
  • Parkinson - Syndrom
  • Zustand nach Schlaganfall

Behandlungsspektren

  • ADL – Training/ Anleitung zur Selbsthilfe (Esstraining, Wasch- und Anziehtraining)
  • Motoriktraining zum Erhalt von Mobilität und Geschicklichkeit
  • Wahrnehmungsangebote
  • Interaktionelles Training
  • Hirnleistungstraining

Ergotherapie in der Neurologie

Ergotherapie Riesa Weida Neurologie  Demenz Schlaganfall Parkinson Hirnleistungstraining Anziehtraining Ergotherapeuth

Indikationen

  • Schlaganfälle
  • Schädel-Hirn-Traumata
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Neglect und Hemianopsie
  • Menschen im Wachkoma
  • Tumorerkrankungen

Behandlungsspektren

  • Motorik- und Transfertraining
  • Mobilisation
  • Wahrnehmungstraining
  • ADL – Training
  • Esstraining
  • Gehtraining
  • basale Stimulation

Ergotherapie in der Orthopädie

Indikationen

  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Schulter-Arm-Hand-Erkrankungen
  • Entzündliche oder degenerative Gelenkserkrankungen
  • Unfallerkrankungen
  • Nervenkompressionssyndrome
  • Morbus Sudeck
  • Morbus Dupuytren

Behandlungsspektren

  • Motoriktraining
  • Handtherapie
  • Narbenmassage
  • Gleichgewichtstraining
  • Schmerztherapie
  • Thermotherapie (Paraffin-, Kies-, Rapsbad, Moorpackung)
  • Schienenherstellung

Was wird in der Ergotherapie gemacht?

 

Je nach Behandlungsspektrum werden in ambulanten Praxen und auch bei uns in Riesa folgende Inhalte angeboten. Gleich haben alle dabei stets die umfangreiche Anamnese und Diagnostik innerhalb der ersten Behandlungen einer Erstverordnung für Ergotherapie. Die Auswertung verschiedener Test- und Diagnostikverfahren geben Aufschluss auf die Ursachen der bestehenden Beschwerden und bilden zudem die Basis der Therapieinhalte und Zielsetzungen. Die Therapien finden je nach Indikation in Einzel- oder Gruppentherapien statt.

 

Im Bereich der Pädiatrie, also der Kinderheilkunde, reicht das Behandlungsspektrum von Elternberatung über videogestützte Therapien zur Diagnostik bis hin zu fundierten Trainingsprogrammen wie beispielsweise dem Marburger Konzentrationstraining. Zudem finden zur Diagnostik und Förderung verschiedener Wahrnehmungsbereiche Sinnesspiele vor allem im visuellen, taktilen, haptisch- vestibulären und auditiven Bereich Anwendung. Kommen Kinder mit Problemen im Bereich schulischer Leistungen zur Ergotherapie, so werden zudem LRS- Training, Rechentraining und Sozialkompetenztraining angeboten.

 

 

Im Bereich der Psychiatrie wird vorrangig stressreduzierende Entspannungstherapie, wie autogenes Training oder PMR, Gestaltungstherapie oder Gesprächstherapie angewandt. Im sozioemotionalen Bereich kann zudem, je nach Praxis, auch therapeutisches Boxen in Anspruch genommen werden. Im Fokus stehen stets die Bedürfnisse des Patienten mit dem Ziel der Alltagsbewältigung. Je nach Indikation finden zudem im Rahmen einer psychisch- funktionellen Behandlung auch handwerkliche Tätigkeiten, Arbeitstherapie und professionelles Gedächtnis- und Hirnleistungstrainings, z.B. COGPACK, Anwendung.

 

Im Bereich der Orthopädie, Rheumatologie und Chirurgie werden handtherapeutische Anwendungen, manuelle Mobilisationstechniken und Thermotherapie angewandt. Zum Einsatz kommen dabei Narbensticks, Funktionsmassagetechniken, Paraffinbäder, Kies- und Rapsbäder, Therapieknete, Balancekissen, Schröpfgläser und vieles mehr zum Einsatz

 

 

Im Bereich der Neurologie stehen oft das Wiedererlangen motorischer Funktionen mittels verschiedener Bewegungsübungen, die Verbesserung der Oberflächen- und Tiefensensibilität, die Schmerzreduktion und die Sicherung der Bewältigung des Alltags im Vordergrund. Mit dem Ziel des Erlangens der bestmöglichen Selbständigkeit werden in Absprache mit dem Patienten neben motorischen Übungen, Gehtraining und Esstraining auch Wasch- und Anziehtraining angeboten. Hausbesuche mit integrierten Einkaufstraining und zur Integration des Erlernten ins häusliche Umfeld sind zudem ebenfalls möglich.

 

Im Bereich der Geriatrie stehen, ähnlich wie im Bereich der Psychiatrie und Neurologie, die bestmögliche Selbständigkeit im Vordergrund. Dabei werden je nach Krankheitsbild die Gedächtnisleistungen und Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung in enger Absprache mit den Angehörigen oder/ und Pflegepersonal trainiert.

 

Was wird in der Ergotherapie behandelt ?

Ergotherapie ist ein anerkanntes Heilverfahren und wird in der Behandlung unterschiedlichster Krankheitsbilder sehr geschätzt. Der Mensch wird dabei als Wesen mit Körper, Geist und Seele verstanden. Im Folgenden haben wir für Sie ein paar ausgewählte Indikationen niedergeschrieben, was in der Ergotherapie behandelt werden kann:

 

Depressionen, Burnout, Borderline- Störung, Neurosen, Demenz, Mb. Alzheimer, Z.n. Apoplex, Unfallerkrankungen, Multiple Sklerose, Mb. Parkinson, Mb. Sudeck, Mb. Dypytren, rheumatische Erkrankungen, Gedächtnisstörungen, Teilleistungsstörungen, AD(H)S, Verhaltensstörungen, Lese- Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie), Rechenschwäche (Dyskalkulie), Schreibprobleme, geistige Behinderungen, Schwerst- Mehrfach- Behinderungen, Patienten im Wachkoma

Wann wird Ergotherapie angewendet?

„Vom Behandeln zum Handeln!“ Ergotherapie findet Anwendung, wenn das Handeln eines Menschen im Alltag eingeschränkt ist und eine Person seinen Alltag nicht mehr im vollen Maße bewältigen kann. Häufig ist das der Fall nach einem Unfall oder einer Erkrankung. Aber auch angeborene Störungen des Bewusstseins oder Gendefekte können dazu führen, dass Ergotherapie verschrieben wird.

Wann wird Ergotherapie verschrieben?

Ergotherapie wird verschrieben, wenn der Arzt einer Person im psychisch- funktionellen, motorisch- funktionellen, neuropsychologischen, neurophysiologischen oder sensomotorisch- perzeptiven Bereich Auffälligkeiten sieht und der Patient in seinem Handeln und der Alltagsbewältigung unterstützt werden soll.

 

Wann ist Ergotherapie sinnvoll?

Ergotherapie findet Anwendung, wenn Aufgaben des alltäglichen Lebens nicht mehr bewältigt werden können. Die Ursachen können psychischer sowie physischer Natur sein. Sie möchten wissen, ob für Sie oder Ihren Angehörigen Ergotherapie sinnvoll ist? Dann wenden Sie sich an den Arzt Ihres Vertrauens. Dieser kann am besten einschätzen, ob Ergotherapie für Ihren Genesungsweg sinnvoll ist.

„Die spielen doch nur!“ – Warum Spiele in der Ergotherapie zum Einsatz kommen.

Vor allem in der Kinderheilkunde sind Spiele auch während der Therapie beliebt. Das hat mehrere Gründe. Spiele erleichtern nicht nur den Zugang zu den Kleinsten unter uns, sondern können zudem wunderbar mit Wahrnehmungsschulungen und Konzentrationstraining verbunden werden. Spiele fördern die Fantasie und Kreativität, erleichtern den emotionalen Zugang und schaffen Vertrauen. Das wiederum stärkt die Bindung zwischen Ihrem Kind und dem Therapeuten und können als Motivator eingesetzt werden. Erfahrungswerte zeigen, dass mittels spielerischer Sequenzen Therapieinhalte effektiver vermittelt sowie Therapieziele schneller erreicht werden.

Was genau macht ein Ergotherapeut?

Je nach Spezialisierung des jeweiligen Therapeuten, finden unterschiedliche Behandlungsmethoden und therapeutische Mittel Anwendung. Im Folgenden finden Sie konkrete Beispiele ergotherapeutischer Behandlungen.

 

Pädiatrie:

Kann sich ein Kind nicht adäquat konzentrieren und zeigt zudem in seinen schulischen Leistungen Probleme, dann werden Teilleistungen mittels fundierter Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprogramme (z.B. Marburger Konzentrationstraining) trainiert. Bei Konzentrations- und Verhaltensauffälligkeiten bildet zudem die Elternberatung einen unerlässlichen Bestandteil der Therapiestunde.

 

Neurologie:

Kann sich ein Patient beispielsweise aufgrund eines Schlaganfalls nicht mehr selbständig waschen und anziehen, möchte es jedoch gern wieder lernen, dann ist das oberste Ziel in der Therapie die Anbahnung größtmöglicher Selbstständigkeit durch angewandtes Wasch- und Anziehtraining. Das erfolgt meistens in Einrichtungen wie Tagespflegen oder Pflegeheimen und findet in enger Absprache und Kooperation mit dem Pflegepersonal statt.

 

Orthopädie:

Möchte ein Patient nach einer Unfallerkrankung wieder Schreiben lernen und klagt über starke Schmerzen im Handgelenk, dann ist die Schmerzlinderung und Wiederherstellung feinmotorischer Fähigkeiten von höchster Priorität. Dabei finden manuelle Therapien der einzelnen Gelenke sowie thermische Mittel, wie z.B. ein warmes Paraffinbad oder ein kühlendes Rapsbad, Anwendung.